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Waageneichung

Es gilt abseits des Unternehmensinteresses präzise funktionierende Waagen einzusetzen, auch noch handelsrechtliche Gründe oder Verpflichtungen aus dem Verbraucherschutz: Um exakte Messungen innerhalb festgelegter Toleranzen zu erzielen, müssen Sie Ihre Waagen regelmäßig eichen lassen. Der Gesetzgeber sieht in der Mess- und Eichverordnung mindestens einen Zwei-Jahres-Zyklus vor, Ausnahmen gelten beispielweise bei Messbereichen, die über drei Tonnen liegen. Medizinische Waagen haben hingegen eine Laufzeit von vier Jahren. 

Neben einem präzisen Ergebnis erfüllen Sie mit einer regelmäßigen Eichung nicht nur handelsrechtliche und verbraucherschutzrechtliche Vorgaben, sondern auch technische Anforderungen. Schließlich führt der Faktor Zeit bei jeder Waage zu Einbußen in der Präzision – unabhängig davon, wie oft oder unter welchen Bedingungen die Waage eingesetzt wird.

Was ist Eichen?

 

Das Eichen eines Messgerätes (einer Waage) umfasst die von der zuständigen Eichbehörde nach den Eichvorschriften vorzunehmenden Prüfungen und Stempelung. Durch die Prüfung wird festgestellt, ob das vorgelegte Messgerät (Waage) den Eichvorschriften entspricht, d.h. ob es den an seine Beschaffenheit und seine messtechnischen Eigenschaften zu stellenden Anforderungen genügt, insbesondere, ob die Beträge der Messabweichung die Fehlergrenze(n) nicht überschreitet. Durch die Stempelung wird beurkundet, dass das Messgerät (Waage) zum Zeitpunkt der Prüfung diesen Anforderungen genügt hat, und dass aufgrund seiner Beschaffenheit zu erwarten ist, dass es bei einer Handhabung entsprechend den Regeln der Technik innerhalb der Nacheichfrist „richtig“ bleibt [vgl. Definition nach DIN 1319 Teil 1 06/85].

 

Wann ist eine Waage eichfähig?

 

Die Eichfähigkeit einer Waage wird durch die Bauartzulassung dokumentiert. Vorab werden die Waagen durch die Physikalisch Technische Bundesanstalt einer eichtechnischen Prüfung unterzogen. Sie umfasst sowohl messtechnische als auch gerätespezifische Anforderungen.

 

Wann muss die Waage geeicht sein?

Nach der EU-Richtlinie 2009/23/EG müssen Waagen amtlich geeicht sein, wenn sie wie folgt verwendet werden:

 

  1. Im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch Wägung ermittelt werden soll.
  2. Bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken, sowie bei Analysen im medizinischen und pharmazeutischen Labor.
  3. Zu amtlichen Zwecken wie Ermittlung von Gebühren, Zöllen und Strafen.
  4. Bei der Herstellung von Fertigpackungen.

 

Nach jeder bestandenen Eichprüfung wird die Waage vom Eichbeamten mit einer Eichmarke versehen. Damit ist ihre Genauigkeit im Rahmen der zulässigen Eich-Toleranz bestätigt. Der Geltungsbereich der EU-Eichung erstreckt sich auf alle Mitgliedsstaaten der EU (Europäische Union).

 

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Was ist eichen und wann muss eine Waage geeicht werden?

Was ist Eichen?

Das Eichen eines Messgerätes (einer Waage) umfasst zwei Bestandteile: die von der zuständigen Eichbehörde nach den Eichvorschriften vorzunehmenden Prüfungen und die Stempelung. Durch die Prüfung wird festgestellt, ob das vorgelegte Messgerät (Waage) den Eichvorschriften entspricht oder konkret ausgedrückt: Genügt das Messgerät (Waage) den an seine Beschaffenheit und seine messtechnischen Eigenschaften zu stellenden Anforderungen? Dabei fällt besonders ins Gewicht, ob die Beträge der Messabweichung die Fehlergrenze(n) nicht überschreiten. Durch die Stempelung werden zwei Aspekte beurkundet: 1. Das Messgerät (Waage) hat zum Zeitpunkt der Prüfung diesen Anforderungen genügt. 2. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist zu erwarten, dass es bei einer Handhabung entsprechend den Regeln der Technik innerhalb der Nacheichfrist „richtig“ bleibt [vgl. Definition nach DIN 1319 Teil 1 06/85]. 

Wann ist eine Waage eichfähig?  Die Eichfähigkeit einer Waage wird durch die Bauartzulassung dokumentiert. Vorab werden die Waagen durch die Physikalisch Technische Bundesanstalt einer eichtechnischen Prüfung unterzogen. Sie umfasst sowohl messtechnische als auch gerätespezifische Anforderungen.  Wann muss die Waage geeicht sein?  Nach der EU-Richtlinie 2009/23/EG müssen Waagen amtlich geeicht sein, wenn sie wie folgt verwendet werden: 

     
  •  im geschäftlichen Verkehr, wenn der Preis einer Ware durch Wägung ermittelt werden soll.
  •  
  •  bei der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken, sowie bei Analysen im medizinischen und pharmazeutischen Labor. 
  •  
  •  zu amtlichen Zwecken wie Ermittlung von Gebühren, Zöllen und Strafen. 
  •  bei der Herstellung von Fertigpackungen. 
  •  
 

Nach jeder bestandenen Eichprüfung wird die Waage vom Eichbeamten mit einer Eichmarke versehen. Damit ist die Genauigkeit der Waage im Rahmen der zulässigen Eich-Toleranz bestätigt. Der Geltungsbereich der EU-Eichung erstreckt sich auf alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU).

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